Breaking News – Skifreizeit im Ahrntal wird von Virus hinterrücks überfallen

Eine aufgekratzte Reisegruppe, die voller Vorfreude auf dem Weg in das Ahrntal ist, weiß nicht, dass sie von einem miesen Virus begleitet wird.

Dieser treibt sein Unwesen fast eine Woche lang in Schülermägen und Lehrkörpern. Mathematische Berechnungen durch Physiklehrer über die Größenordnung der Ausbreitung scheitern an der Hinterhältigkeit des Unholds. Ein angenommener Krankheitshöhepunkt nach zwei Tagen erweist sich als falsch. Mathematische Berechnungen helfen nicht immer, eher Spucktüten und Desinfektionsmittel. Die Gruppe wird durch gegenseitige Krankendienste zusammengeschweißt, die blassen Gesichter sind Zeichen des Durchstandenen, die Teetasse ein Erkennungszeichen der Gemeinschaft.

Nie wurden weniger Süßigkeiten und Softdrinks auf einer Skifreizeit verzehrt.

Auf der Piste geben Gesundete und noch nicht Erkrankte ihr Bestes und siehe da, nach einer schwachen Anfangsphase gelangen immer mehr Schülerinnen und Schüler auf den Berg. Aus blassen Gesichtern werden glückliche, erst von Sonne beschienen, dann von schmelzenden Schneeflocken bezuckert. Von dieser Skifreizeit wird die Reisegruppe noch lange erzählen.