Am 8. September hat sich der Arbeitskreis „Gemeinsam gegen Gewalt“ in der Sportalm getroffen – zum ersten Mal nach der Sommerpause und in neuer Besetzung. Das Ergebnis des Abends lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Es gibt wieder Geld, es gibt wieder Projekte, und zum ersten Mal seit Langem gibt es ein Angebot, das Kinder aus allen drei Schulen zusammenbringt.
Ein Kurs für Kinder aus allen drei Schulen
Nach den Herbstferien startet ein Selbstbehauptungskurs für die Jahrgänge 5 und 6 – und zwar nicht getrennt nach Schulen, sondern gemeinsam. Kinder des Städtischen Gymnasiums, der Gemeinschaftshauptschule und der Ferdinand-Hasenclever-Schule trainieren mittwochs zusammen im Kraftraum der Sporthalle.
Genau darin liegt der eigentliche Gedanke. Die Schülerinnen und Schüler der drei Schulformen haben im Alltag wenig miteinander zu tun, und wo man sich nicht kennt, entstehen Vorurteile schneller als anderswo. Wer dagegen ein halbes Jahr lang nebeneinander trainiert, begegnet sich auf dem Schulweg anders.
Die Anmeldung läuft über die Schulsozialarbeit der jeweiligen Schule. Möglich wird der Kurs durch eine zweckgebundene Förderung der Reichert-Alanod-Stiftung.
Was sonst im Schuljahr ansteht
Der Arbeitskreis begleitet auch in diesem Jahr eine Reihe fester Vorhaben:
– In den sechsten Klassen kommt das Theaterprojekt „Spotlight“ zum Thema Mobbing auf die Bühne.
– In Jahrgang 7 findet die Gewaltprävention statt, begleitet von den Medienscouts – Schülerinnen und Schülern, die dafür eigens ausgebildet wurden.
– An der Ferdinand-Hasenclever-Schule gibt es die Projekttage gegen Cybermobbing.
– Die Elternabende zur Medienkompetenz werden fortgeführt.
– Das gemeinsame Biotop der drei Schulen wird weiterentwickelt.
Neu hinzugekommen ist ein Thema, das aus der Schulpraxis kommt: Was viele Jugendliche für einen harmlosen Weiterleitungsklick halten, kann strafbar sein. Der Arbeitskreis will das gemeinsam mit der Polizei und möglicherweise mit einer Jugendrichterin aufgreifen.
Neuer Auftritt
Der Arbeitskreis hat sich außerdem ein neues Gesicht gegeben. Logo, Flyer und ein Plakat wurden in der Sitzung vorgestellt und angenommen. Die drei ineinandergreifenden G stehen dabei für genau das, was den Arbeitskreis ausmacht: drei Schulen, gleichberechtigt, miteinander verbunden.
Wer mitmachen möchte
Der Arbeitskreis lebt davon, dass Menschen sich einbringen – und er sucht ausdrücklich Eltern aus allen drei Schulen. Man muss dafür nichts mitbringen außer Interesse an dem Thema und der Bereitschaft, zweimal im Jahr einen Abend zu investieren. Die Sitzungen sind offen, jede und jeder ist willkommen.
Das nächste Treffen findet am Dienstag, dem 9. März 2027, um 19:00 Uhr in der Sportalm statt.
Danke
Die Arbeit des Arbeitskreises wäre ohne Unterstützung nicht möglich. Zu danken ist der Sparkassenstiftung Gevelsberg, den Taubenvätern Gevelsberg, der Reichert-Alanod-Stiftung sowie dem Förderverein des Gymnasiums Gevelsberg, der die Mittel verwaltet.
Kontakt und Anmeldung
Arbeitskreis „Gemeinsam gegen Gewalt“ · Ronald Mayer (Leitung) und Alexander Diehl
Über die Schulsozialarbeit der jeweiligen Schule oder per E-Mail an den Arbeitskreis.


